Mal wieder begrüßte uns die Stadt unserer Station mit Regen. Zum Glück waren wir heute mit unserer Station in einer Schule, so dass wir ein festes Dach über dem Kopf hatten. Statt unser Zelt aufzubauen und unsere Angebote aufzubauen standen heute Workshops auf dem Programm. Zusammen mit Peer-Training Sachsen, der RAA Ostsachsen, dem Stadtschülerrat und Fit fürs Leben war ein Stadtschulfest organisiert worden. In diesem Rahmen kamen von den Mittelschulen, Gymnasien und Förderschulen Hoyerswerdas Schüler/innen ins Leon-Foucault-Gymnasium und nahmen dort an drei von uns und zwei von Peer-Training organisierten Workshops teil. Wir hatten einen Theaterworkshop, eine Schreibwerkstatt und ein Kommunikations- und Demokratietraining im Angebot. Der Theaterworkshop befasste sich mit den unterschiedlichen Gründen für Diskriminierung. In der Schreibwerkstatt konnten die Schüler/innen Sprüche gegen Diskriminierung entwickeln. Im Demokratietraining simulierten wir die Probleme, die entstehen können, wenn verschiedenen Kulturen aufeinander treffen. Die Gruppen sollten eine Aufgabe für alle zufrieden stellend lösen. Unsere Angebote nahmen die Schüler/innen sehr gut an. Wir hätten alle gerne noch länger mit ihnen zusammengearbeitet, um den fruchtbaren Lernprozess fortzuführen. So konnten wir aufgrund unseres engen Zeitplans nur einen Einstieg in die Themen geben.
Parallel zu den Workshops hatten die Schüler/innen im Flur die Möglichkeit unseren normalen Angebote auszuprobieren. Nach den Workshops begann ein Streetsoccerturnier an dem Gruppen von verschiedenen Jugendprojekten Hoyerswerdas teilnahmen. Zeitgleich lief der Film „Yes, I am“, den wir mitgebracht hatten.
Wir danken den Organisator/innen in Hoyerswerda für das Engagement.

















Wir bedanken uns auch in Magdeburg bei unseren Partner für die tolle Unterstützung und das Engagement. Trotz des Windes hatten wir überwiegend schönen Sonnenschein, was für ein gutes Gelingen des Tages und gute Stimmung bei uns sorgte. Als alle Sachen wieder in unserem inzwischen lieb gewonnenen Transporter verstaut waren, fuhren wir leicht erschöpft vom ereignisreichen Tag in unserer Hotel und stärkten uns am Abend in einem kleine Lokal, ausgiebig mit Pasta, Salaten und Eier- äh Pfannkuchen…












Die Buttons, die im Zelt entstanden, stehen sinnbildlich für das Thema Vielfalt und zeugen von der Kreativität und dem Einfallsreichtum Jugendlicher. Marie und Crischian zum Beispiel sind mindestens anderthalb Stunden geblieben und haben, während sie Buttons produziert haben, von ihrer Lebenssituation und ihren Zukunftsplänen und Träumen berichtet. Da wird deutlich, dass die Themen für die die Kampagne steht, wichtige Lebensbereiche der Jugendlichen berühren und dass Begriffe wie Akzeptanz, Toleranz und Vielfalt nicht einfach bloße Schlagworte sind. Wir freuen uns Rostock im Kampf gegen einen neu entstanden Laden der rechten Szene etwas unterstützt zu haben. Am Stand der Bürgerinitiative Bunt statt braun wurden an diesem Tag zahlreiche Unterschriften gegen diesen Neonazi-Laden gesammelt. Unser besonderer Dank gilt allen Helfer/innen, die das Event möglich gemacht haben und die vom Rostocker Stadtjugendring super koordiniert wurden. 








